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Allgemeine Bedingungen

Rohkost-Ernährung

Du bist, was Du isst!

oder

Deine Nahrung soll Deine Medizin sein
und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein.
                                  
Hippocrates (660-370 v.u.Z.)

 

Es gibt die normale Ernährung, wie wir sie alle kennen; Fleisch, Gemüse und Obst. So ernähren sich heute noch die meisten.
Vegetarier verzichten auf Fleischkost aller Art (auch auf Fisch), weil sie erkannt haben, dass Tiere nicht zum Verzehr da sind. Deshalb essen sie vegetarisch.
Veganer sind schon einen Schritt weiter. Sie lehnen alle tierischen Produkte ab; auch Milchprodukte, Eier und dergleichen. Sie ernähren sich vegan (nur von Pflanzen).
Für Vegetarier/Veganer bietet auch der Handel viele interessante Produkte an.
Rohköstler gehen noch einen Schritt weiter. Sie essen nur pflanzliches, was direkt an der Pflanze natürlich gereift ist, nicht bestrahlt, nicht begast und auch nicht anders chemisch behandelt oder konserviert wurde und nie über 42°C erhitzt wurde. In diesen pflanzlichen Produkten ist noch Leben drin und genau darauf legen Rohköstler großen Wert. Ohne diese Rohkost-Qualität (RQ) ist es keine Rohkost und für Rohköstler relativ wertlos.
Für Rohköstler bietet der Handel relativ wenig an. Deshalb empfehlen wir, frisches Obst uns Gemüse auf den regionalen Wochen-Märkten zu kaufen; bei Erzeugern (Bauern, Gärtnereien, usw.), die auf Bio-Anbau Wert legen. Besonders zu empfehlen sind die Erzeuger, die sich den DEMETER-Richtlinien “unterwerfen”. Für alle anderen RK-Produkte empfehlen wir die einschlägigen Versandhandel. Das wären zum Bsp.:
Keimling, vitakeim, prohviant, und manch andere
(Wir empfehlen auch bei Normal- oder vegetarischer Kost die Lebensmittel in Rohkost-Qualität zu kaufen. Damit ersparen wir unserem Körper eine ganze Menge Gifte, die durch chemische Düngung und Begasung bzw. Bestrahlung zum haltbar machen in unsere Nahrungsmittel gelangen. Deshalb werden sie dann auch nicht mehr Lebensmittel genannt. Es ist kein Leben mehr in ihnen!)

Wenn wir aber von Rohkost sprechen, dann meinen wir nicht nur “Grünes”, sondern wir sprechen von normalen Mahlzeiten, die gut schmecken und auch sättigen. Es gibt Rohköstler, die sich fast einschließlich von Kräutern und Ähnlichem ernähren. Andere wiederum schwören auf “nur Früchte”. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Für uns heißt Rohkost (kurz RK):
Kräuter (10%) + Gemüse (70%) + Obst (20%)
Fleisch hat in der Rohkost nichts zu suchen.
 

Dazu gehören (RK-Rezepte):
 

Vorspeisen (Bilder aus eigener Küche)
Kräuter-Trunk (Smoothie), Milch-Trunk (natürlich ohne Milch!), Trinkschokolade,
Suppen,

Hauptmahlzeiten (Bilder aus eigener Küche)
Fruchtgerichte, Gemüsegerichte, Pizzen, Saucen,
Brot (ohne Backen), Brot-Aufstriche, Knäcke-Brote, Cracker, Früchte-Riegel,

Desserts (Bilder aus eigener Küche)
Kuchen, Torten, Kekse oder Plätzchen,
Nasch-Werk, Schokolade, Pralinen,
Eis

Einen ganz besonderen Nebeneffekt hat die Rohkost-Nahrung. Man ändert langsam sein Gewicht, bis man sein Idealgewicht erreicht hat. Dieses Idealgewicht wird aber von keiner medizinischen Tabelle festgelegt und auch nicht von den Modemachern. Dieses Idealgewicht bestimmt jeder physische Körper selbst individuell. Es ist in der Regel etwas weniger, als die “Körpergröße minus 100” (1,75 groß < als 75 kg).
Seit wir nicht mehr nur vegetarisch leben, sondern eine Mischkost aus vegetarisch und Rohkost (seit Februar 2011 ca. 50% zu 50%), hat sich der monatliche “Gewichtsverlust” etwa verdoppelt (siehe
Tabelle).

Beim Rohkost ist es wichtig, dass man auch bei der Nahrung auf Rohkostqualität achtet. Diese Produkte sind naturbelassen, ohne chemische Zusätze und auch nicht genmanipuliert. Unser Körper kann sie dadurch maximal verarbeiten. Produkte in Rohkostqualität sind oft ein ganzes Stück teurer. Das schreckt viele ab. Aber dadurch, dass man weniger verbraucht, ist die finanzielle Mehrbelastung unbedeutend.
Was gibt uns die Natur an Nahrungsmitteln vor? Alles ist “kalt”. Da gibt es nichts warmes! Also ist die Notwendigkeit mindestens(!) einer warmen Mahlzeit am Tag ein Märchen, welches in uns rein-manupuliert wurde. Unser Körper, der auch der Natur entspringt, braucht kein warmes Essen! Unser natürlichste Nahrung ist also ähnlich, wie die der Affen. Sie sind uns vermutlich von der Verdauung her am nächsten. Warum lernen wir nicht von der Natur. Sie zeigt uns alles, was wir an Informationen brachen. Und wenn der Mensch in die Natur eingreift, ist noch nie etwas positives heraus gekommen. Immer war das Ergebnis auf lange Sicht negativer, als der Zustand vorher!

Wir empfehlen, Nahrungsumstellungen nicht abrupt zu tun, sondern langsam in die “neue” Nahrung überwechseln. So wird die Häufigkeit der “neuen” Nahrung langsam immer mehr und der Körper stellt sich dabei langsam (unbemerkt) um. Es entsteht kein Stress und man muss sich auch zu keiner “Vorgabe” zwingen, die der eigene Verstand vorschreibt. Eine Umstellung von heut auf morgen kann zu Mangelerscheinungen (Heißhunger) führen. Und genau das bewirkt, dass wir “zurück fallen”.
Deshalb empfehlen wir, Schritt für Schritt von Vollkost (Fleischkost) auf Rohkost umzusteigen. So kann es positiv sein, einen “Umweg” über die vegetarische/vegane Kost zu machen. Dazu sollte man eines unbedingt beherzigen: Schmecken muss es! Denn nur was schmeckt, kann man auch für immer annehmen. Wer jetzt auf vegetarische/vegane Kost “umsteigen” will, dem sei gesagt, dass man dabei viel mehr Gewürze braucht und auch intensiver würzen lernen muss. Bei Vollkost und auch bei Rohkost reichen dagegen die “normalen” Gewürze wie Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, usw.
Für eine gesunde Ernährung mit kochen und backen haben wir hier noch ein paar
vegetarische/vegane Vorschläge und vegetarische/vegane Rezepte veröffentlicht, die wir selbst benutzt haben.

Nach unseren Erfahrungen bekommt es unserem Körper sehr gut, wenn man früh bis 12:00 Uhr nur etwas Rohkost (wenig >>> Obst, Gemüsesalat oder Nüsse) isst und abends nach 18:00 Uhr gar nichts mehr isst. In der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr kann man schon mal “sündigen” und sich richtig satt essen. Man nimmt trotzdem ab, denn dass ist die Zeit, in der unser Körper Nahrung am besten verwerten kann. Bei den Zeiten sollte man aber beachten, dass man zur Sommerzeit diese Zeiten zurück rechnen muss. Aus 12:00 wird 13:00 und aus 18:00 wird 19:00 Uhr. Für die Natur (und damit auch für unseren Körper) gibt es keine Sommerzeit!

 

 

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